Logo Café Hinterhof
evangelisches Jugendzentrum
Logo
Seite: [ 1 ] [ 2 ] ... [ 26 ]

Ecke schrieb am 07.04.2017 um 14:18

+++Bitte weiterleiten +++ Info-Mail Kooperation für den Frieden vom 07.04.2017 +++

Gemeinsamer Friedensaufruf 2017 der Kooperation für den Frieden und des Bundesausschusses Friedensratschlag
Zeit für Abrüstung!
Nicht nur in Deutschland sind erhebliche Anstrengungen notwendig, um die durch die neoliberale Wirtschaftsordnung vertieften sozialen Spaltungen in den Gesellschaften und um das internationale Nord-Süd-Gefälle abzubauen. Die für sozialen Ausgleich, nachhaltiges Wirtschaften und einen fairen internationalen Austausch notwendigen finanziellen Ressourcen sind vorhanden. Doch es fehlt der Bundesregierung der politische Wille, sie zu nutzen: Stattdessen plant sie, den Militärhaushalt zu erhöhen. Die Regierung will die NATO-Vorgabe zur Erhöhung der Militärausgaben auf 2% des Bruttoinlandsproduktes erfüllen. Bezogen auf den Bundeshaushalt 2017 würde das einen Etatanteil von 18,23% oder eine Steigerung um 23 Milliarden auf 60 Milliarden Euro bedeuten.

Die Diskrepanz zwischen steigenden Rüstungsausgaben und den Verschärfungen sozialer Probleme wird die Friedensbewegung bei den kommenden Ostermärschen und in der anstehenden Bundestagswahl beharrlich thematisieren. Denn militärische Aufrüstung garantiert keine Sicherheit – die Menschen bedürfen vielmehr des Ausbaus ihrer sozialen Sicherheit.

Deshalb fordert die Friedensbewegung von der Bundesregierung:
• die Rüstungsausgaben in die Wiederherstellung sozialer Sicherheit zu investieren
• durch Schaffung ziviler Arbeitsplätze, Jugendlichen und Arbeitssuchenden zukunftsfähige Optionen zu bieten und die Werbeoffensive der Bundeswehr um junge Menschen einzustellen
• die deutsche Rüstungsproduktion auf gesellschaftlich nützliche Produkte umzustellen und alle Rüstungsexporte sofort zu stoppen
• die Förderung einer Willkommenskultur und Unterstützung von Geflüchteten in Deutschland und Europa durchzusetzen, die "Festung Europa" mit ihrer Abschottungspolitik und den Abschiebungen von Geflüchteten in Kriegs- und Krisengebiete zu beenden und mit der durch Terrorängste schürenden inneren Militarisierung Schluss zu machen
• in der Region des Nahen Ostens wie in Syrien, Irak und Israel-Palästina, aber auch in der Ukraine oder Libyen und an vielen weiteren Orten an politischen Lösungen mitzuwirken, dafür zivile Konfliktbearbeitung und wirtschaftliche Hilfe zu fördern und auszubauen – und alle Auslandseinsätze der Bundeswehr sofort zu beenden und die ungeheuren Summen zur Hochrüstung stattdessen zur Beseitigung der Fluchtursachen zu verwenden
• sich an den UN-Verhandlungen über die Ächtung von Atomwaffen zu beteiligen, auf deutsche Atommachtambitionen durch Grundgesetzerweiterung endgültig zu verzichten und von den Atomwaffenmächten die nukleare Abrüstung zu verlangen
• mit Russland und weiteren Staaten der Großregion ein auf Ausgleich basierendes System gemeinsamer Sicherheit und wirtschaftlicher Zusammenarbeit zu entwickeln und sich dafür für die Rücknahme der Osterweiterung der NATO, ein Ende aller NATO-Manöver sowie Truppenstationierungen entlang der Westgrenze Russlands einzusetzen.
Die Friedensbewegung erklärt, es ist Zeit für eine Friedenspolitik!

Wir brauchen Frieden, Abrüstung und internationale Solidarität, auch um Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu überwinden.

Kommt zu den Ostermärschen, beteiligt Euch in diesem Sinne am Wahlkampf!
[Erklärung als PDF]

Alle Infos und Termine der Ostermärsche 2017


JG schrieb am 08.11.2016 um 11:48

Bekenntnis der ev. Jugend 2016 (Cafe Hinterhof) Vorschlag 11/2016

Wir bekennen: Menschen in Not –Flüchtlinge, Opfer von Gewalt und Unterdrückung sind unsere Brüder und Schwestern.
Wir sind durch das Evangelium aufgerufen Leid zu lindern und uns einzumischen wo Mauern aufgebaut werden und zu teilen, wo Menschen in Gettos abgeschoben werden. Rassismus und Nationalismus haben mit dem Glauben nichts zu tun.

Wir bekennen: Menschen im Krieg – Verletzte, Hungernde, Obdachlose sind unsere Brüder und Schwestern.
Wir sind durch das Evangelium aufgerufen uns für den Frieden einzusetzen. Gewalt zu verhindern. Bombardierungen zu ächten. Die Ursachen von Kriegen aufzudecken und uns an Waffenexporten nicht zu beteiligen.

Wir bekennen: Menschen in Unterdrückung und Hunger – Kinder, Frauen, Homosexuelle,Besitzlose, sind unsere Brüder und Schwestern.
Wir sind durch das Evangelium aufgerufen ungerechte Strukturen aufzudecken und miteinander zu teilen. Kein Mensch hat das Recht sich über andere zu stellen.
Alle die sich selbst erhöhen oder ihren Gott über andere erheben missbrauchen ihn. Jeder Mensch ist vor Gott gleich geachtet. Die Würde des Menschen hat keine Grenzen.

Wir bekennen: Die Erde und ihre Geschöpfe sind uns zum Leben anvertraut – Alle Tiere und Lebewesen brauchen unseren Schutz und gehören zur Schöpfung Gottes.

Wir sind durch das Evangelium aufgerufen die Erde zu bebauen und zu bewahren und nicht sie auszubeuten oder Ursache ihrer Zerstörung zu sein.
Reichtum ist kein Ziel und Egoismus zerstört unsere Lebensgemeinschaft. Jeder Christ ist aufgerufen die Liebe als das höchste Gut zu betrachten. Die Liebe aber ist ein Geschenk
Gottes, heute –jetzt und hier.


evangelische Jugend schrieb am 24.03.2016 um 08:20

lieber KJK!
Wir sind der Beirat für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, kurz GeSchöpF, der Evangelischen Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Seit einiger Zeit stoßen wir immer wieder auf das Thema Braunkohle. Bislang haben wir dazu keine Position und wollen eure Meinung wissen!
Wenn ihr euch beim nächsten KJK ein paar Minuten nehmen könntet um uns folgende Fragen zu beantworten würden wir uns sehr freuen! Schickt uns eure Antworten bitte bis zum 15. Mai 2016 (Pfingsten) an hannah.weber@ejbo.de .
Wie steht ihr aktuell zu Braunkohle?
Nehmt ihr die Vorteile von Braunkohle in eurer Region stärker wahr als die Nachteile?
Welche Folgen von Braunkohle nehmt ihr wahr/beobachtet ihr?
Habt ihr etwas dagegen einzuwenden, wenn die Evangelische Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (ejbo), also die Landesebene, sich gegen Braunkohle positioniert?
Würdet ihr die Position unterstützen?
Es grüßt euch ganz herzlich


Anna Hellmich schrieb am 09.09.2015 um 07:48

Flüchtlinge auf Lesbos – ein Urlaubsbericht

2. September 2015.
Menschen drängen sich vor einem Container mit der Aufschrift „Police Station“. Über der Menge sind die Schlagstöcke der Polizisten sichtbar. Es sind zu viele Menschen, die in der sengenden Sonne warten, ohne Sitzgelegenheit, ohne Toiletten in der Nähe. Es gibt nur eine provisorische Absperrung, die den Bereich der Wartenden von „außen“ trennt. Dieses Außen ist der Hafenplatz in Mytilene, der Hauptstadt von Lesbos. Er ist übersät mit Müll und verlorenen Gegenständen, und mit kleinen Grüppchen von Menschen. Weitere Menschen strömen in den Wartebereich. Ein Mann, der uns reden hört, ruft voller Sarkasmus: „Was machen Deutsche hier? Ihr wollt uns helfen? Na danke auch!“ Männer und Frauen reden auf uns ein – wenn sie Türkisch oder Englisch sprechen, verstehen wir: „Helft uns doch, sie schlagen uns! Wir sind doch Menschen, keine Tiere!“
Wir können ihnen nichts entgegnen. Meine Freundin sagt: „Sie reden mit uns, als ob wir die Schuldigen wären!“ Oder als ob wir ihnen helfen können. Unser hervorgewürgtes „We try“ bringt sie noch mehr auf, und wir ziehen uns bald zurück.
Es stinkt nach Exkrementen, Schweiß und Verzweiflung. Zeltstädte überall in den Parks, Menschenströme auf den Straßen, und Zelte auch auf der Mole vor der Polizeistation.
Die Menschen warten tagelang, bis sie abgefertigt werden, um dann wieder auf ihren Transfer nach Athen zu warten. Manche schlafen völlig verrenkt auf Parkbänken, auf dem Bürgersteig, auf dem Gully. Sie drängen sich am Hafen und in Cafés und Läden, auch in den teuren. Sie kaufen Zelte, Angelleinen, Schlafsäcke, Brot, nachdem sie ihre Schwimmwesten weggeworfen haben. Sie waschen sich an Hydranten und in Seitenstraßen. Sie trocknen ihre Kleidung auf Zäunen.
Wir kaufen Brot und Wasser für ein paar Männer, die in einer Seitenstraße auf dem Bürgersteig sitzen. Sie erzählen uns, dass sie aus Äthiopien kommen und dass sie länger warten müssen als die syrischen Flüchtlinge – vielleicht so zehn Tage – , bis sie ihren Stempel bei der Polizeistation bekommen. Der Stempel ermöglicht ihnen, mit dem Bus zu fahren anstatt durch die Hitze zu laufen. Ein Lager hinter Stacheldraht erwartet sie – falls sie einen Platz dort bekommen.
„Wo wollt ihr hin?“ fragen wir. „Deutschland,“ sagen sie und strahlen.
Diesen Dialog kennen wir schon mit anderen. Wir sagen zu ihnen: „Das wird nicht leicht an den Grenzen.“ Wir geben ihnen unsere Emailadressen, nicht wissend, ob sie jemals in Deutschland ankommen werden.
Vor der Polizeistation treffen wir zwei Personen in Ärzte-ohne-Grenzen-T-Shirts. Sie sagen auf unsere Fragen hin: „Es sind einfach zu viele. Tausende. Es ist seit zehn, fünfzehn Jahren so. Das ist unsere Zukunft.“
Menschenmassen drängen sich an der Küstenstraße nach Mytilene – morgens, mittags, abends, nachts, Alte, Frauen und Kinder dabei. Einmal nehmen wir ein paar Studenten mit unserem Bus mit, und zwingen dadurch den Busfahrer, eine ganze Gruppe einsteigen zu lassen. Ein anderes Mal nimmt der Bus nur uns mit und lässt die Flüchtlinge stehen.
Die müden Blicke der Wartenden machen mich auch ganz müde. Selbst die Ladeninhaber – zum Beispiel die Bäckerin, bei der wir Baklawa und Brot kaufen – sehen abgespannt aus. „We try,“ sagt die Bäckerin, ohne zu lächeln.
Alle sind überfordert.
Was wird in zehn, fünfzehn Jahren sein? Wollen wir es darauf ankommen lassen?
Ich habe nach meiner Rückkehr gehört, dass Flüchtlinge in Mytilene eine Fähre nach Athen gestürmt haben. Ich verstehe ihren Zorn. Ich fürchte die politischen Folgen, falls sich die EU-Politiker nicht auf Maßnahmen einigen, die diese Menschen auf besser Weise willkommen heißen. Und ich hoffe auf eine deutsche Gastfreundschaft, die über „we try“ hinausgeht.


nabelmann schrieb am 21.03.2015 um 10:00

SCHÖNER LEBEN OHNE NAZIS – VIELFALT IST UNSERE ZUKUNFT

Am 6. Juni 2015 will die Initiative „Zukunft statt Überfremdung“ in Neuruppin einen so genannten
„Tag der deutschen Zukunft“ veranstalten. Es handelt sich um einen Aufmarsch von Neonazis aus dem ganzen Bundesgebiet.

Wir sind Bürgerinnen und Bürger dieses Landes – Alteingesessene und Zugezogene, verschieden in unseren politischen Überzeugungen, unserem Glauben und unseren Lebensformen. Wir sind weltoffen und gastfreundlich und wir wollen Menschen Schutz geben, die vor Krieg, Not und Verfolgung fliehen mussten. Neuruppin ist bunt und soll es bleiben. Unsere Gesellschaft und besonders unsere Region leben davon, dass Menschen sich willkommen fühlen und bei uns eine neue Heimat finden.

Wir lassen es nicht zu, dass gegen Menschen gehetzt wird. Wir lassen es nicht zu, dass auf unseren Straßen Angst und Schrecken verbreitet werden. Darum werden wir zusammen gegen den Aufmarsch der Neonazis Widerstand leisten.
Am 6. Juni zeigen wir mit Musik, Sport, Kunst und Kultur, wie tolerant und kreativ die Stadt Neuruppin und das Land Brandenburg sind. Und wir zeigen, dass Gewalt, Hass und Rassismus keine Zukunft haben – weder hier noch andernorts.

Wir laden alle Menschen von nah und fern ein:

KOMMEN SIE AM 6. JUNI 2015 UM 10 UHR NACH NEURUPPIN.
Lassen Sie uns gemeinsam mit demokratischen Mitteln auf vielfältige Weise protestieren. Wer singen und tanzen will, diskutieren, feiern oder beten, wer sich den Neonazis friedlich entgegen stellen will, ist uns willkommen.

Vielfalt ist unsere Zukunft – Schöner leben ohne Nazis!

20.3.2015,

Aktionsbündnis „Neuruppin bleibt bunt“
Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

mit Unterstützung von

Personen:
Heilgard Asmus (Generalsuperintendentin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) | Günter Baaske (Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg) | Annalena Baerbock (Mitglied des Deutschen Bundestages, Bündnis 90/ Die Grünen) | Andreas Bernig (Mitglied des Landtages, DIE LINKE) | Anke Bienwald (MIKADO Nauen) | Prof. Dr. Eckehard Binas (Präsident der Fachhochschule Potsdam) | Matthias W. Birkwald (Mitglied des Deutschen Bundestages, DIE LINKE) | Alex Bosch (Fanprojekt Babelsberg) | Dr. Peter Böthig (Kurt Tucholsky Literaturmuseum Rheinsberg) | Karl-Heinz Brunner (Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD) | Dirk Budach (Geschäftsführender Bildungsreferent Berlin-Brandenburgische Landjugend) | Petra Budke (Landesvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen) | Dr. Diether Dehm (Mitglied des Deutschen Bundestages, DIE LINKE) | Rolf Dossmann (Neuruppin) | Dr. Thomas Drescher (Staatssekretär, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg) | Klaus Eichner (Aktionsbündnis Fehrbellin bleibt bunt) | Ulla Eichner (Aktionsbündnis Fehrbellin bleibt bunt) | Alexander Frehse (Potsdam) | Paula Gau (Jung gegen Rechts) | Christian Gilde (Präses der Kreissynode des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin) | Jens-Peter Golde (Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin) | Martin Gorholt (Staatssekretär, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, SPD) | Nora Görke (Bürgermeisterin der Stadt Kyritz) | Florian Görner (Vorsitzender Jusos Barnim) | Marion Grefrath (Stadtverordnete der Stadt Rheinsberg) | Hannelore Gußmann (Neuruppin) | Angelika Hahn (Gleichstellungs-, Ausländer- und Behindertenbeauftragte Landkreis Prignitz) | Marie Luise von Halem (Mitglied des Landtages, Bündnis 90/ Die Grünen) | Eckhard Häßler (Stadtjugendwart Neuruppin) | Petra Hennig (Aktionsbündnis Fehrbellin bleibt bunt) | Daniel Herzog (DIE LINKE Brandenburg an der Havel) | Heidemarie und Bodo Hinkel (Falkensee) | Uta Hohlfeld und Klaus Curth (Bad Belzig) | Andrea Jacob (Potsdam) | Steffen Jakuttek (Vorsitzender des Tourismus-Wirtschaftsbeirats der Stadt Rheinsberg) | Andrea Johlige (Mitglied des Landtages, DIE LINKE) | Lothar Judith (DGB-Stadtverband Cottbus) | Michael Jungclaus (Mitglied des Landtages, Bündnis 90/ Die Grünen) | Till-Matthias Jürgens (Kyritz-Gantikow) | Heinrich Jüttner (Bürgermeister, Schöneiche bei Berlin) | Monika Kerner (Aktionsbündnis Fehrbellin bleibt bunt) | Holger Kippenhahn (Bürgermeister, Heiligengrabe) | Moritz Kirchner (DIE LINKE, Sprecherrat Forum demokratischer Sozialismus Brandenburg) | Gerd Klier (Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Neuruppin) | Daniel Kopperschmidt (Stellvertretender Landesvorsitzender Berlin-Brandenburgische Landjugend) | Andreas Kosmalla (Koordinierungs- und Fachstelle der „Partnerschaft für Demokratie“ im Landkreis Ostprignitz-Ruppin) | Eva König (Aktionsbündnis Fehrbellin bleibt bunt) | Prof. Dr. Andreas Köstler (Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam) | Peter Krause (Geschäftsführer Tourismusverband Ruppiner Seenland e.V.) | Susanne Krause-Hinrichs (Geschäftsführerin F.C. Flick-Stiftung) | Dr. Daniel Krause-Pongratz (Einrichtungsleiter SOS-Kinderdorfs Prignitz) | Sascha Krämer (Kreisvorsitzender Die LINKE Potsdam) | Ronny Kretschmer (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE, Stadtverordnetenversammlung Neuruppin) | Thomas Krieglstein (Geschäftsführer, Kreissportbund Ostprignitz-Ruppin) | Rosemarie Kronacher (Reinbek) | Erich Kuhne (Mitglied des Kreistages Ostprignitz-Ruppin, CDU) | Waltraud Kuhne (Dezernentin für Gesundheit und Soziales, Landkreis Ostprignitz-Ruppin) | Dr. Simone Leinkauf-Zundel (Potsdam) | Kurt Liebau (Luckenwalde) | Dr. Ulrike Liedtke (Mitglied des Landtages, SPD) | Jutta Lieske (Mitglied des Landtages, SPD) | Matthias Loehr (Mitglied des Landtages, DIE LINKE) | Heinz-Joachim Lohmann (Evangelische Akademie zu Berlin) | Sten Marquaß (DIE LINKE, Sprecherrat Forum demokratischer Sozialismus Brandenburg) | Heinz Meixner (Pfarrer i.R.) | Til Mette („Stern“-Cartoonist und Zeichner) | Detlef Müller (Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD) | Dr. Sigrid Müller (Stadtverordnete, Fraktion DIE LINKE Potsdam) | Dr. Martina Münch (Cottbuser Aufbruch) | Christopher Neumann (DIE LINKE, Sprecherrat Forum demokratischer Sozialismus Brandenburg) | Martina Neumann (Stadtverwaltung Wittenberge) | Frithjof Newiak (DIE LINKE Cottbus) | Sonja Newiak (DIE LINKE Cottbus) | Dietmar Nietan (Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD) | Ursula Nonnemacher (Mitglied des Landtages, Parlamentarische Geschäftsführerin Bündnis90/ Die Grünen) | Thomas Nord (Mitglied des Deutschen Bundestages, DIE LINKE) | Werner Nüse (Dezernent für Bauen, Ordnung und Umwelt, Landkreis Ostprignitz-Ruppin) | Ralf Osterberg (Vorstandsmitglied Sparkasse Ostprignitz-Ruppin) | Michaela Ott (Stadtverwaltung Neuruppin) | Helmut Pannhausen | Rosemarie Pannhausen | Petra Pau (Mitglied des Deutschen Bundestages, DIE LINKE, stellv. Präsidentin des Deutschen Bundestages) | Prälat Tobias Przytarski (Diözesanadministrator des Erzbistums Berlin) | Matthias Puppe (Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Wittstock-Ruppin) | Martin Rabanus (Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD) | Benjamin Raschke (Mitglied des Landtages, Bündnis 90/ Die Grünen) | Jan-Pieter Rau (Bürgermeister der Stadt Rheinsberg, CDU) | Andrea Rauch (Landeskoordinatorin Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) | Ralf Reinhardt (Landrat des Landkreises Ostprignitz-Ruppin) | Manfred Richter (SPD, Vorsitzender des Kreistages Ostprignitz-Ruppin) | Michael Richter-Kempin (Stadtverordneter, ALTERNATIVES BÜNDNIS freier Wähler in der Fraktion Grüne/ABü Falkensee) | Uta Rinneberg (Wittstock) | Clemens Rostock (Landesvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen) | Michaela Rönnefahrt (Aktionsbündnis Fehrbellin bleibt bunt) | Markus Rück (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Ostprignitz-Ruppin) | Susann Rüthrich (Mitglied des Deutschen Bundestages, Sprecherin der Arbeitsgruppe Strategien gegen Rechtsextremismus der SPD-Fraktion) | Dieter Sarnow (Aktionsbündnis Fehrbellin bleibt bunt, Gemeindevertreter Fehrbellin) | Dr. Hans-Jürgen Scharfenberg (Mitglied des Landtages, DIE LINKE) | Beate Schädler (Neuruppin) | Heide Schinowsky (Mitglied des Landtages, Bündnis 90/ Die Grünen) | Prof. Dr. Jürgen Schlaeger (Großbritannien-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin) | Matthias Schmidt (Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD) | Uwe Schmidt (Mitglied des Landtages, SPD) | Dr. Cornelia Sonntag-Wolgast (Mitglied im Beirat „Bündnis für Demokratie und Toleranz“, SPD) | Dr. Karin Schröter (Stadtverordnete, Fraktion DIE LINKE Potsdam) | Christiane Schulz (Neuruppin) | Dr. Hans-Jürgen Schulze-Eggert (Vorsitzender Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Potsdam) | Susanne Schwanke-Lück (Kreisvorsitzende DIE LINKE Havelland) | Anke Schwarzenberg (Mitglied des Landtages, DIE LINKE) | Egbert Simons (Neuruppin) | Anke Somschor (Leiterin Amt für Bildung und Liegenschaftsverwaltung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin) | Sebastian Steineke (Mitglied des Deutschen Bundestages, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Ostprignitz-Ruppin, CDU) | Tine Stern (Fanprojekt Babelsberg) | Bernd Strauß (Aktionsbündnis Fehrbellin bleibt bunt) | Norma Strauß (Aktionsbündnis Fehrbellin bleibt bunt) | Kirsten Tackmann (Mitglied des Deutschen Bundestages, DIE LINKE) | Bernd Thiemann (Theodor Fontane Gesellschaft) | Christian Traeger (Förderverein für Jugendarbeit in Brandenburg) | Bärbel Treutler (Mitglied des Kreistages Prignitz, Bündnis 90/ Die Grünen) | Daniela Trochowski (Staatssekretärin, Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg, DIE LINKE) | Chris Trzensimiech (Landesvorsitzender Berlin-Brandenburgische Landjugend) | Isabelle Vandre (Mitglied des Landtages, DIE LINKE) | Axel Vogel (Mitglied des Landtages, Fraktionsvorsitzender, Bündnis90/ Die Grünen) | Frank Vulpius (Landesjugendring Brandenburg) | Dr. Sahra Wagenknecht (Mitglied des Deutschen Bundestages, DIE LINKE) | Sebastian Walter (Stellvertretender Landesvorsitzender DIE LINKE) | Kristina Walz (Perleberg) | Harald Weinberg (Mitglied des Deutschen Bundestages, DIE LINKE) | Andrea Wicklein (Mitglied des Deutschen Bundestages, Sprecherin der SPD-Landesgruppe Brandenburg) | Birgit Wöllert (Mitglied des Deutschen Bundestages, DIE LINKE) | Meike Wolff (Kyritz-Gantikow) | Max-Fabian Wolff-Jürgens (Jung gegen Rechts, Hamburg/Kyritz) | Mario Zetzsche (Kulturmanager, Neuruppin) | Dagmar Ziegler (Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD) (Erstunterzeichner)

sowie:
Bernd Westphal (Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD) | Harald Bölk (Leiter Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin) | Matthias Amme (Pfarrer im Oberlinhaus Potsdam) | Sieglinde Heppener (Seniorenrat Land Brandenburg) | Fritz Felgentreu (Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD) | Sabine Poschmann (Mitglied des Deutschen Bundestages, Beauftragte der SPD-Fraktion für den Mittelstand und das Handwerk) | Heike Baehrens (Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD) | Burkhardt Müller-Sönksen (FDP, Hamburg) | Mechthild Rawert (Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD) | Sibylle Pauly (Pfarrgemeinderats-Vorsitzende der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde Neuruppin) | Walter Pauly (Kirchenvorstands-Mitglied der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde Neuruppin) | Birgit Volkmar (AGUS/GADAT Berufliche Schulen Neuruppin) |Bernadette Böhler-Herrmann | Prof. Dr. Dietrich Böhler

Organisationen:
Aktion M.u.T. - Menschlichkeit und Toleranz, Glinde | Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit | Aktionsbündnis „Neuruppin bleibt bunt“ | APROTO - Aktionen und Projekte pro Toleranz | Arbeitskreis Kirche und Rechtsextremismus der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz | Berlin-Brandenburgische Landjugend | Brandenburgischer Kulturbund | Bündnis 90/ Die Grünen Landesverband Brandenburg | Bündnis gegen Rechts Falkensee | Bündnis „Potsdam! bekennt Farbe“ | Bündnis Wittstock bekennt Farbe | CDU Ostprignitz-Ruppin | CDU Neuruppin | CDU/FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Neuruppin | Cottbus Nazifrei! | DGB Ostprignitz-Ruppin | Deutscher Mieterbund Land Brandenburg | Deutsches Rotes Kreuz Ostprignitz-Ruppin | Diakonische Werk Ostprignitz-Ruppin | ESTAruppin | Evamigra - Jugendmigrationsdienst Prignitz/Ostprignitz-Ruppin | Evangelische Gesamtkirchengemeinde Wittstock | Evangelische Offene Jugendarbeit im Cafe Hinterhof Neuruppin | Evangelische Schule Neuruppin | Flüchtlingsrat Brandenburg | Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt Oranienburg | Gesamtkirchengemeinde Ruppin | Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland | GEW-Kreisverband Ostprignitz-Ruppin | Gleichstellungsbeirat der Fontanestadt Neuruppin | Handelsverband Berlin-Brandenburg | Jugendclub Pavillon Rheinsberg | Junge Gemeinde Neuruppin | Klasse 1b, Schule für Schauspiel Hamburg | Kreisjugendring Oberhavel | Kreiskirchenrat des Evangelischen Kirchenkreises Wittstock-Ruppin | Kreisjugendring Dahme-Spreewald | Kreissportbund Ostprignitz-Ruppin | Kreistag des Landkreises Ostprignitz-Ruppin | Kulturbeirat der Fontanestadt Neuruppin | Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Ausländer- und Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg | Landesjugendring Brandenburg | Landeskoordinierungsrat der Kommunistischen Plattform Brandenburg | DIE LINKE Kreisverband Potsdam | DIE LINKE-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Potsdam | linksjugend [‘solid] Brandenburg | Mitarbeiter-Konvent des Evangelischen Kirchenkreises Wittstock-Ruppin | Musikkultur Rheinsberg | Neuruppiner Frauen für Frauen | Oberstufenzentrum Ostprignitz-Ruppin | Opferperspektive e.V. | Personalrat der Regionalstelle Neuruppin des Landesschulamtes | Regionaler Wachstumskern Prignitz | Register Oberhavel | Sozialistische Jugend - Die Falken, Landesverband Brandenburg | SPD-Ortsverein Rheinsberg | Stadtjugendring Königs Wusterhausen | Welcome United 03 - Flüchtlingsteam des SV Babelsberg 03 (Erstunterzeichner)

sowie:
Migrantenbeirat der Landeshauptstadt Potsdam | ver.di Jugend Berlin-Brandenburg | Arbeitersamariterbund Ortsverband Nauen


mauerfall schrieb am 19.11.2014 um 10:36

Skandal um Eurohawk geht weiter
Millionenschaden durch Fristversäumnis

Das Debakel um die deutsche Drohne Eurohawk hat ein politisches Nachspiel. Das Bundesverteidigungsministerium versäumte es, rechtzeitig Schadensersatz gegenüber den Herstellern EADS und Northrop Grumman geltend zu machen. Mögliche Ansprüche waren Ende 2013 verjährt, ohne dass das Verteidigungsministerium tätig wurde.

Von Marion von Haaren, ARD-Hauptstadtstudio Berlin

Erst jetzt - nach mehr als einem Jahr - hat die Bundesregierung ein brisantes Gutachten frei gegeben. Dieses Gutachten eines Berliner Anwaltsbüros sollte klären, ob und welche Schadensersatzansprüche der Staat gegenüber den Herstellern der Pannen-Drohne Eurohawk hat.

Das Projekt hat den Steuerzahler bisher rund 668 Millionen Euro gekostet, so die Regierung. Der Nutzen liegt bisher bei Null, denn der Eurohawk kann in Deutschland nicht zugelassen werden - der nordamerikanische Hersteller Northrop Grumman hält Teile der Konstruktion geheim, außerdem fehlen dem Fluggerät wichtige, für den Flugbetrieb notwendige, Bauteile.

Das Projekt Eurohawk hat den Hersteller bisher 668 Millionen Euro gekostet.

Mögliche Schadensersatzansprüche sind laut einem Gutachten der Rechtsanwaltskanzlei Redeker, Sellner, Dahs bereits seit Ende 2013 verjährt. Dabei hätten solche Ansprüche durchaus Erfolg haben können. Denn, so die Gutachter der Anwaltskanzlei weiter, die Hersteller des Eurohawk hätten "objektiv falsche" Angaben über die Verkehrszulassung des Eurohawk gemacht. Ihnen sei bekannt gewesen, welche spezifischen Anforderungen ein solches Fluggerät erfüllen muss um in Deutschland zugelassen zu werden. Die Hersteller hätten sie wissentlich verschwiegen, soweit die vom Verteidigungsministerium beauftragten Gutachter.
Informationen bereits vor der Verjährungsfrist bekannt

Diese Informationen lagen dem Ministerium bereits am 18. Oktober 2013 vor. Es hätte also noch bis Dezember 2013 Zeit gegeben, die Firmen EADS und Northrop Grumman (USA), die den Eurohawk produzierten, auf Schadensersatz zu verklagen oder zumindest dafür zu sorgen, die Verjährungsfrist zu verlängern. Doch das Verteidigungsministerium unternahm nichts.

Ingo Gerhartz, Sprecher im Verteidigungsministerium, verteidigte die Haltung: "Nach Abwägung aller Pros und Contras kommt das Gutachten zu einer abschließenden Gesamtbewertung, dass von einer gerichtlichen Geltendmachung (gegen die Hersteller) wegen ganz erheblicher Prozessrisiken abgeraten wird." Doch einige Seiten weiter raten die Gutachter, mögliche Ansprüche "weiter aufzuklären". In jedem Fall hätte der ehemalige Verteidigungsminister Thomas de Maiziere eine Verjährung verhindern müssen, heißt es von der Opposition.

"Die Regierung hat die Ansprüche des Steuerzahlers gegenüber den Herstellern sehenden Auges in die Verjährung laufen lassen," kritisierte Katja Keul, die für die Grünen im Haushaltsausschuss sitzt.
Neues Trägersystem "Triton" im Gespräch

Die US-Drohne "Triton" vom Hersteller Northrop Grumman Quelle: Northrop Grumman

Doch damit nicht genug: Demnächst soll mit den gleichen Firmen über die Herstellung einer neuen Drohne verhandelt werden. Das von EADS entwickelte Aufklärungssystem ISIS soll statt im "Eurohawk" nun in ein neues Trägersystem, dem "Triton", eingebaut werden. "Triton" ist wie der Eurohawk ebenfalls ein Modell aus dem Hause des US-Herstellers Northrop Grumman. Statt also bereits ausgegebene Gelder für die gescheiterte Drohne Eurohawk anrechnen zu lassen, werde der Steuerzahler bei der neuen Drohne komplett neu zahlen müssen. Die soll rund 184 Millionen Euro kosten.

Und auch das Auge der Drohne, die von EADS konstruierte Aufklärungstechnik ISIS, ist in seiner jetzigen Form unbrauchbar. Es hat den Steuerzahler bereits 270 Millionen Euro gekostet. Um es in der neuen "Triton"- Drohne anwenden zu können, müssten weitere 250 Millionen Euro investiert werden, hat das Verteidigungsministerium erklärt.
Empörung der Linkspartei

Alexander Neu von der Fraktion der Linkspartei erhebt schwere Vorwürfe: "Das ist ja doppelt dreist: Wie ist es möglich, dass die Bundesregierung trotz der öffentlichen Empörung um den Eurohawk keinen einzigen Euro von den Herstellern zurückforderte und ihnen stattdessen einen neuen Vertrag über die "Triton"-Drohne in Aussicht stellt."

Den neuen Drohnen-Vertrag, das steht für die Opposition jetzt schon fest, wird die Bundesregierung nicht so einfach unter der Decke halten können, wie sie es 2007 beim Eurohawk getan habe. Der Vertrag danach unterlag einer besonderen Geheimstufe. Nur wenige kannten seinen Inhalt.


Offene Heide schrieb am 30.08.2014 um 12:12

Liebe Freundinnen und Freunde der Colbitz-Letzlinger Heide,
der 255. Friedensweg beginnt am Sonntag, den 07. September 2014
um 14 Uhr. Wir treffen uns an der Kreisgrenze zwischen Born und
Letzlingen direkt an der B 71. Auf beiden Seiten der Straße gibt es Platz zum Abstellen
der Fahrzeuge. Bitte vorsichtig an den Treffpunkt heranfahren. Nach der Kundgebung machen
wir uns zunächst auf der B 71 auf den Weg in Richtung Süden bis zum nächsten Weg.
Danach geht es durch den Wald. An der Sperrgebietsgrenze gibt es das Picknick. Es wurde
beim Friedensweg im August kritisiert, dass immer nur die gleichen Leute mit Kuchen
erscheinen. Nach etwa 4 km sind wir wieder zurück am Ausgangspunkt.
Der Friedensweg reiht sich in die Veranstaltungen zum Weltfriedenstag ein. Bereits am
31. August 2014 (Sonntag) gibt es um 18 Uhr im Magdeburger Dom einen ökumenischen
Gedenkgottesdienst zum Ausbruch des Ersten und Zweiten Weltkriegs, veranstaltet vom
Ökumenischen Arbeitskreis Magdeburg. Die Predigt wird von Wolfgang Geffe, dem
ehemaligen Friedensbeauftragten der EKM gehalten. Die Kollekte soll der Friedensarbeit in
Magdeburg zu Gute kommen. Am Montag, 01. September 2014 gibt es in Magdeburg den
„Antikriegstag für den Weltfrieden“. 17 Uhr, Beginn der Auftaktkundgebung an der
Friedenstafel am Universitätsplatz (gegenüber der Stadtbibliothek), dann Demonstration zum
Alten Markt ab ca. 18 Uhr, Kundgebung am Alten Markt, Breiter Weg. Veranstalter ist das
Aktionsbündnis Antikriegstag / Weltfriedenstag Magdeburg.
Wie bereits im Flugblatt erwähnt, gibt es in Magdeburg am Donnerstag, 04.September 2014,
17 bis 20 Uhr im RLS-Seminarraum, Ebendorfer Str. 4 die Veranstaltung „1914 - Weltbrand,
"Urkatastrophe" und linke Scheidewege“ mit Dr. Stefan Bollinger, Berlin,
http://www.st.rosalux.de In Seehausen (Altmark) wird am Freitag, 05. September 2014, 19 Uhr
in der Aula der Gemeinschaftsschule Winckelmannplatz 5a „Picknick im Felde“, ein
Theaterstück des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums Osterburg zum Weltfriedenstag 2014
aufgeführt.
Termine bundesweit zum Weltfriedenstag gibt es wie immer auf der Internetseite
http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/akt14terndx.htm
Bei unserem Arbeitstreffen, welches am Mittwoch, 10. September 2014 um 19 Uhr im
Ortsteil Samswegen bei Familie Schubert, Kommunikationsweg 10 beginnt, wird es viel zum
Auswerten und zum Planen geben.
Nicht, weil es schwer ist,
wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht
wagen, ist es schwer.
Seneca
Auf unseren Flugblättern heißt es „An jedem ersten Sonntag im Monat gehen wir in die
Colbitz-Letzlinger Heide. Wir nehmen sie damit Stück für Stück symbolisch in Besitz und
erfüllen sie mit friedlichem Leben.“ Und drei solche friedlichen Inbesitznahmen gab es
während der Gewaltfreien Aktion GÜZ abschaffen. Dank der guten Begleitung durch den
MDR konnten diese Aktionen wahrgenommen werden.
Der erste Besuch auf dem Gelände führte uns nach Hillersleben. Hier machte sich das
schlechte Wetter bemerkbar. Zuvor war sommerliche Hitze und dann zu den Aktionen
Abkühlung und Regen. Aber da wachsen die Pilze. So schwamm der eine oder andere Pilz im
Essen, welches es auf dem Camp bei Potzehne gab. Solche Aktion müssen gut vorbereitet und
trainiert werden. In unseren Reihen waren Menschen mit Erfahrungen aus dem Gorleben-
Widerstand oder von anderen Brennpunkten des Geschehens.
Für die zweite Aktion wurde der Jägerstieg zum Ausgangspunkt gewählt, der Wanderweg, der
den ganzen August gesperrt ist. Und das gerade zur Blüte der Heide mit dem besonderen
Ambiente und zu einer Zeit, wo auf dem Truppenübungsplatz Sommerpause ist.
Bei den Aufenthalten im Sperrgebiet wurde gesungen, das ist bei unseren Friedenswegen in
der letzten Zeit zu kurz gekommen.
Eigenartig war, dass der Leiter des Gefechtsübungszentrums der Bundeswehr Gunter
Schneider befiehlt „Polizei räumen sie“ und nach den polizeilichen Maßnahmen Leute im
Bundeswehrbus vom Gelände gebracht werden. Am Zugang zum Jägerstieg gab es eine
Spontankundgebung.
Zum friedlichen Leben auf dem Platz gehörten auch Lesungen, neben „Im Westen nichts
Neues“ auch die Tagebuchaufzeichnungen vom August 1914 vom Großvater eines
Teilnehmers.
Der Höhepunkt war für mich am Sonnabend unser 12-stündiger Verbleib auf dem Platz. Der
Ausgangspunkt war der Treffpunkt zum Friedensweg an der Kreisgrenze. An einem schönen
Fleckchen im Birkenhagen haben sich etwa 55 Menschen niedergelassen und das friedliche
Leben begann. Das Wetter spielte mit. Die Weitgereisten unter uns konnten sich ein Bild von
der Weite und Schönheit der Landschaft machen, die zum Üben von Töten missbraucht wird.
Für unsere gefiederten Mitgeschöpfe wurde ein Vogelhäuschen angebracht. Als Zeichen des
Lebens wurde wieder gesät. Auch die Polizei beteiligte sich an der Belebung des Platzes.
Aber wo hat ein Dorf mit 55 Einwohnerinnen und Einwohnern eine Polizeistation mit
zeitweise 35 Einsatzfahrzeugen, in denen oft nicht nur eine Person saß? Die Polizei sollte ihr
Einsatzkonzept durchdenken. Anstatt eine friedliche Aktion zu umzingeln, hätte sie lieber an
anderen Brennpunkten, wo es wirklich gebrannt hat, aufmerksam Präsenz zeigen können.
Aber PolizistInnen sind auch nur Menschen, dieser Tatsache wurde auch mit einer speziellen
Handreichung der Gewaltfreien Aktion Rechnung getragen. Menschen machen Fehler, so
hatten beispielsweise die Platzverweise der Polizei vor Gericht keinen Bestand.
Für eventuell anfallende Bußgelder will ein Musiker Benefizkonzerte geben.
TeilnehmerInnen vom Camp haben die zuvor beschmierte Hauswand der Verpächterin der
Campfläche mit einem schönen Bild gestaltet. Es gab Backwarenspenden


muselmann schrieb am 02.07.2014 um 14:12

An alle gewaltfreien Aktions-Gruppen,
bestehende, entstehende und wiederzubelebende...


Liebe Mitstreiter_innen, liebe Freunde und Freundinnen im Widerstand,


Büchel steht für die akute Bedrohung durch atomare Bomben mit einer ungeheuren Zerstörungskraft, wie sie sich schon einmal in Hiroshima und Nagasaki gezeigt hat. Die sog. zivile und die militärische Nutzung der Atomkraft sind siamesische Zwillinge in der gleichen atomaren Kette, die mit dem zerstörerischen Uranbergbau beginnt und mit den „Endprodukten“ von hochgiftigem Atommüll, dessen für Mensch und Umwelt sichere Lagerung nach wie vor ungeklärt ist, noch lange nicht endet. Zusätzlich zu den 2.000 oberirdischen Atombomben"tests" haben sich weitere Katastrophen ereignet, bei denen viele Millionen Menschen ihre Gesundheit oder ihr Leben lassen mussten oder deren Heimat für viele 100 Jahre unbewohnbar geworden ist. Harrisburg, Sellafield, Tschernobyl und Fukushima sind nur die Spitze des Eisberges des atomaren Wahnsinnes. Hintergrund der Energiegewinnung aus Atomkraftwerken war immer die damit verbundene Produktion von hochangereichertem Uran und Plutonium für Atombomben. Aus diesen und weiteren Gründen halten wir Aktionen Zivilen Ungehorsams am „Fliegerhorst Büchel“ für legitim und geboten.

Ihr seid als Gruppe eigentlich zu einem anderen Thema aktiv? Stellt die Verbindung her!
Atomwaffen, also die Androhung der totalen Vernichtung des Gegners- in der NATO-Doktrin auch „präventiv“, sind wie Militär und Krieg allgemein Ausdruck einer ungerechten Weltordnung, die auf Unterdrückung und Ausbeutung basiert. Und Deutschland will als in Europa dominierende Macht immer mehr Krieg führen in aller Welt. Die Regierung nennt das „Verantwortung übernehmen“.


Auf dem „Fliegerhorst Büchel“ der Bundeswehr lagern Atombomben. Dort üben deutsche Piloten, sie mit Bundeswehr-“Tornados“ auf NATO-Befehl ins Zielgebiet zu tragen. Das wird „nukleare Teilhabe“ genannt. Statt sich wie im Bundestag schon vor 4 Jahren beschlossen, für den Abzug dieser letzten Atombomben auf deutschen Boden - jede hat eine mehrfache Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe - einzusetzen und so ein positives Zeichen zur Beendigung der atomaren Abschreckung zu setzen, wurde im letzten Jahr mit Zustimmung der deutschen Bundesregierung beschlossen, diese Atombomben zu modernisieren. D.h. die ca. 20 US-Atombomben bleiben bis auf weiteres in Deutschland, und zudem ist geplant, dass die schätzungsweise 180 US-Atomwaffen in Europa für etwa 10 Milliarden Dollar modernisiert werden. In den Jahren 2015 bis 2018 kommen auf uns SteuerzahlerInnen allein 250 Millionen Euro Kosten für die technische Aufrüstung des Trägerflugzeuges „Tornado“ zu. Stell die Verbindung her! Es steht immer weniger Geld für kulturelle und soziale Arbeit des Staates und von NGOs zur Verfügung, aber für Rüstung und Militär ist immer Geld da...

Im letzten Jahr haben 750 Menschen mit einer großen musikalisch umrahmten 24-stündigen Blockade versucht, den Druck zum Abzug dieses Massenvernichtungsmittels und für die Unterstützung des Verbotsvertrages auf die neu gewählte Bundesregierung zu erhöhen. Dieses ist nicht ganz gelungen, der neue Koalitionsvertrag fällt weit hinter den Absichten früherer Bundesregierungen zurück. Jetzt gilt es, an dieser Stelle diesen Druck von unten weiter zu erhöhen.

Wir planen in diesem Jahr vom 2.8. -11.8. ein Camp unmittelbar neben dem Haupttor dieses Atomwaffenstützpunktes, von wo dann eigenständige Aktionen (z.B. Blockaden und andere Ationen Zivilen Ungehorsams im Rahmen unserer Übereinkunft) von Gruppen geplant und durchgeführt werden können. Wir möchten Euch dazu ganz herzlich einladen. Wenn wir viele sind, können wir Büchel zum Symbol des Widerstandes gegen den atomaren Wahnsinn in Deutschland machen, solange, bis Büchel atomwaffenfrei wird.

Für die weitere Planung und Mobilisierung ist es wichtig, wenn Ihr uns bald Rückmeldung geben könnt, ob Ihr euch vorstellen könnt, mit eurer Gruppe an einem Tag in Büchel zu blockieren.

Gerne könnt ihr uns eine E-Mail schicken an gruppen@buechel-atomwaffenfrei.de



Seite: [ 1 ] [ 2 ] ... [ 26 ]

Info-Plakate

Plakat Plakat Plakat Plakat