Logo Café Hinterhof
evangelisches Jugendzentrum
Logo

News

06.07. bis 19.07. internes Musikprojekt
wir stellen einer Band die Räume für die Aufnahme einer CD zur Verfügung. Alle zeitl. Anfragen bitte an Reini. LTM , die Trommler & Robert U. Band proben weiterhin. Nachfragen bitte unter 3256...wir wünschen viel Erfolg.

ein persönliches Wort
Ein persönliches Wort in dieser Zeit der Veränderungen
Veränderungen – wir lieben sie und wir lieben sie nicht. Wenn es nach uns gehen würde , dann sollte alles so bleiben wie es ist, fast alles. Daran muss ich denken in dieser Zeit wo uns die Wörter in der Corona Krise um die Ohren fliegen. Hochfahren, Feind, Krieg, Schutz, Angst, Rezession, es wird nie wie vorher…..aber bei allem nachdenken und betrachten-das Leben ist ein ständiger Prozess der Veränderungen. Als vor Jahren die Strukturreform im Kirchenkreis so manchen Christen auf die Barrikaden brachte, weil das Vertraute sich verändern musste, waren viele Hindernisse auch Indiz dafür, wie schwer es uns Menschen fällt, Neuem zuzustimmen und auch Neues auszuprobieren.
Aber nur wenn etwas Altes aufgegeben wird-kann Neues entstehen. Jesus sagt: Ich lebe und ihr sollt auch leben. Dieser Zuspruch macht mir Mut Veränderungen zuzulassen und nicht nur Altes festzuhalten –sondern auch neues Land zu betreten.
Das Thema Veränderung trifft mich ganz persönlich im Hinblick auf meine Arbeit im Cafe Hinterhof. Im Dezember wurde ich angefragt, ob ich mir nicht vorstellen kann in ein neues Arbeitsfeld zu wechseln. Manchmal habe ich ehrlich gesagt schon das Gefühl, dass es nun an der Zeit ist anderen, neuem Platz zu machen. Mit fast 60 ist man nicht mehr 30. Und viele Unternehmungen, die in der Jugend heute Thema sind, sind auch an meinen Grenzen angelangt. 30 Jahre währt nun mein Dienst im Cafe Hinterhof.
So wurde ich im Dezember 2019 gefragt, ob ich mir vorstellen kann, als Gefängnisseelsorger in der JVA Wulkow zu arbeiten. Im Januar folgte meine Bewerbung mit der Bitte die vielen geplanten Dinge für 2020 nicht absagen zu müssen. Nun folgte Corona und ich befinde mich in der Übergangszeit bis zum 10.08.2020 um mich einzuarbeiten. Dann werde ich mit 50 % in Wulkow diesen Ruf folgen. Die restlichen 50% bin ich im Cafe Hinterhof dann für ein Jahr bereit mich ganz aus dieser Arbeit zu verabschieden. Es ist dann noch Zeit eine neue Kraft einzuarbeiten. Im Ausgust 2021 werde ich dann mein Ziel verfolgen ganz aus dem Bereich der Jugendarbeit auszuscheiden.
Sicher ist das für viele eine Überraschung und es ist nun auch an der Zeit Dinge zu verändern und bestimmte Sachen aus meiner Verantwortung zu lösen.
Dieses hat mir viel Spaß gemacht mit den vielen Menschen und mir anvertrauten Gruppen. Von Taize bis Punkkonzert, immer auch mit der Intention als Christen die politische Veranwortung in dieser Welt zu suchen , war und ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit gewesen. Ich möchte mich bei den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern bedanken, die Freizeiten und Rüstzeiten und die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit. Besonders waren und sind mir immer die musikalischen Projekte am Herzen gelegen und haben mir auch selbst viel Spaß gemacht. In den vielen kniffligen Aufgaben mit der immer wieder veränderbaren Sicht, das Jugendzentrum gemeinsam zu gestalten-ist ebenfalls ein Höhepunkt umschrieben. Mit den vielen Jugendlichen, Flüchtlingen, Musikern und Freunden aus der alten und neuen Jungen Gemeinde habe ich sicher so manche Geschichte eindrucksvoll erlebt und bin bestimmt auch so manchen etwas schuldig geblieben. Jugendarbeit war und ist für mich immer ein offenes Konzept Menschen zu begegnen und miteinander das Leben und die Fähigkleiten der Einzelnen zu erkunden. In diesem Miteinander spüren wir den Geist Jesu auf und leben ihn im gemeinsamen miteinander. Jeder ist eingeladen.
Bleibt zu hoffen, dass dieser wichtige Standort in Neuruppin, mit dem Konzept der offenen,sozialdiakonischen Jugendarbeit weiterhin viele Menschen berührt, was Christus immer wieder uns Menschen sagt: dass wir die im Blick behalten sollen, die nicht in die Gesellschaft passen, es nicht schaffen, ausgestoßen sind, Hilfe suchen – und neben den vielen Gelddiskussionen, dieses nicht aus den Augen verlieren. Wo die Kirche den Menschen aus den Augen verliert, des Geldes wegen hört sie auf Kirche Jesu zu sein.
mit möchte ich dank sagen, allen, die in diesen 30 Jahren mitgekämpft, mitgeglaubt und mitgearbeitet haben. Die Arbeit in der Verantwortung dieses Jugendzentrum zu leiten hat mir viel Spaß gemacht. Danke.

EJBO-Newsletter 5 im Netz -neu
Übersicht
Laut werden – Positionen/Beschlüsse
Selfie – Unterwegs in der EJBO
Dazulernen – Fortbildungen/Aktionen
Ausprobieren – Praxisimpuls
Dabeisein – Veranstaltungen
Honigtöpfe – Infos zu Fördermitteln
Jump & Run – Stellenausschreibungen








Fontane keimfrei
Buchtipps von Otto Wynen und Peter Böthig, Wünsch-dir-was-Lesungen von Frank Matthus, Knobelfragen nach dem Motto „Wer weiß denn Fontane“, Mitmachaktionen, witzige Expertisen und auch Diskussionen zur Sinnhaftigkeit von social-media-Angeboten.
Heute um 17 Uhr geht es los. Drei Wochen lang werden wir nun jeden Tag um 17 Uhr einen neuen kleinen Beitrag für Sie über unsere Kanäle posten. Schauen Sie am besten nachher gleich mal rein:
https://fontane-festspiele.com/fontane-keimfrei/
https://www.youtube.com/channel/UChMQ_eG8qZ9x4E7b6C7AWrg
https://www.facebook.com/fontane.festspiele
https://www.instagram.com/fontanefestspiele/
Nun sind wir allerdings nicht die Social-Media-Experten. (Alles alte Schule bei uns.). Aber – wir nutzen die Zeit, um auch hier ein Stück voran zu kommen. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn Sie unsere kleinen Unzulänglichkeiten hier und da großzügig tolerieren und uns anstatt mit Tomaten zu bewerfen und mit Kritik zu überhäufen, mit kreativen Einsendungen bombardieren.
Viel Freude wünschen wir Ihnen und uns mit „Fontane keimfrei“.
Wir wünschen Ihnen viel Gesundheit und Durchhaltevermögen und senden viele Grüße
vom Fontane-Festspiel-Team
Uta Bartsch, Otto Wynen, Peter Böthig, Frank Matthus, Anna Strache

Es könnte sein


Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen, … es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückzuholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen gesichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!

Es könnte sein, dass sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt fühlen, … es kann aber auch sein, dass sie endlich wieder miteinander singen, sich gegenseitig helfen und seit langem wieder ein Gemeinschaftsgefühl erleben. Menschen singen miteinander!!! Das berührt mich zutiefst!

Es könnte sein, dass die Einschränkung des Flugverkehrs für viele eine Freiheitsberaubung bedeutet und berufliche Einschränkungen mit sich bringt,… es kann aber auch sein, dass die Erde aufatmet, der Himmel an Farbenkraft gewinnt und Kinder in China zum ersten Mal in ihrem Leben den blauen Himmel erblicken. Sieh dir heute selbst den Himmel an, wie ruhig und blau er geworden ist!

Es könnte sein, dass die Schließung von Kindergärten und Schulen für viele Eltern eine immense Herausforderung bedeutet,…es kann aber auch sein, dass viele Kinder seit langem die Chance bekommen, endlich selbst kreativ zu werden, selbstbestimmter zu handeln und langsamer zu machen. Und auch Eltern ihre Kinder auf einer neuen Ebene kennenlernen dürfen.

Es könnte sein, dass unsere Wirtschaft einen ungeheuren Schaden erleidet,… es kann aber auch sein, dass wir endlich erkennen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben und dass ständiges Wachstum eine absurde Idee der Konsumgesellschaft ist. Wir sind zu Marionetten der Wirtschaft geworden. Es wurde Zeit zu spüren, wie wenig wir eigentlich tatsächlich brauchen.

Es könnte sein, dass dich das auf irgendeine Art und Weise überfordert, … es kann aber auch sein, dass du spürst, dass in dieser Krise die Chance für einen längst überfälligen Wandel liegt,
– der die Erde aufatmen lässt,
– die Kinder mit längst vergessenen Werten in Kontakt bringt,
– unsere Gesellschaft enorm entschleunigt,
– die Geburtsstunde für eine neue Form des Miteinanders sein kann,
– der Müllberge zumindest einmal für die nächsten Wochen reduziert,
– und uns zeigt, wie schnell die Erde bereit ist, ihre Regenaration einzuläuten, wenn wir Menschen Rücksicht auf sie nehmen und sie wieder atmen lassen.

Wir werden wachgerüttelt, weil wir nicht bereit waren es selbst zu tun. Denn es geht um unsere Zukunft. Es geht um die Zukunft unserer Kinder!!!

Text: Tanja Draxler

Corona Ausbruch-Anordnung
Alle Veranstaltungen und Treffen sind im Cafe Hinterhof bis auf weiteres abgesagt.....
Bei seelsorgerlichen und anderen relevanten Anfragen bitten wir folgende Telefonnummer zu verwenden: 015253586069

Termine

Datum Veranstaltung
06.06.2020OneBeatFamily
09.06.2020Junge Gemeinde....eigene Texte
29.06.2020HausbootRüste
28.08.2020private Feier
05.09.2020Tanzfest 49

mehr...

Bild der Woche

Bild der Woche Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! Bundesfreiwilligendienst - Jetzt bewerben!


Info-Plakate